OPEN CALL for artists & designers

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Publ. 02.10.2018

! I M P R E S S  M E !

YOURARTBEAT is a new and comprehensive approach to display artistic processes and to attract the public. Digital exhibitions in social media and real exhibitions in pop-up galleries make it possible to address all senses and interaction possibilities for a comprehensive experience.

As part of this project, we are setting up an online shop, the YOURARTBEAT Market, which provides a wide audience with haptic and digital works of art. In addition to classical works of art, such as paintings, photographs shop, the YOURARTBEAT Market, which provides a wide audience with haptic and digital works of art. In addition to classical works of art, such as paintings, photographs and sculptures, we also want to focus on new forms of art and create a market for digital and media arts, coded and generative arts as well as 360° or VR experiences.

– Become part of this vision and professionalize your artistic appearance! –

We invite two artists to exhibit their works free of charge – online at the YOURARTBEAT Market, and in the Berlin pop-up gallery of YOURARTBEAT. We support and guide these two artists with regard to communication strategies and business models.

We are looking forward to receiving applications from artists of all disciplines! Just send us an email with your portfolio and tell us in a few words why you should be one of the new YOURARTBEAT Artists.

We look forward to interesting insights into your work!

Please send applications to johanna@yourartbeat.de by 31 March 2018.

FIND MORE INFO HERE:

pdf open call English I artconnect I creative city Berlin


 

YOURARTBEAT ist ein neuer und umfassender Ansatz, welcher sich dadurch auszeichnet Kunst auf neuen Wegen entdecken und präsentieren zu wollen. Digitale Ausstellungen in sozialen Medien und reale Ausstellungen in Pop-up Galerien erlauben, alle Sinne und Interaktionsmöglichkeiten für ein umfassendes Erlebnis anzusprechen.

Im Rahmen dieses Projekts bauen wir einen Online Shop auf, den YOURARTBEAT MARKET, welcher der Qualität, Bedeutsamkeit und Ästhetik digitaler Künste mehr Aufmerksamkeit schenken möchte.

Das bedeutet, dass wir neben dem Angebot von Gemälden, Fotografien und Skulpturen, auch einen zusätzlichen Fokus auf die neusten Formen der Kunst richten und einen Markt für Digitale und Mediale Künste, Codierte und Generative Künste, sowie 360° oder VR Erlebnisse, schaffen wollen.

Zwei Künstler erhalten die Chance, ihre Werke auf unserer Website präsentieren und auch verkaufen zu können – selbstverständlich kostenfrei. Den zwei Künstlern wird eine Ansprechperson zur Seite gestellt, die alle Vorgänge begleitet und sie in ihren individuellen Anliegen unterstützt und professionell berät.

– Werde Teil dieser Vision und professionalisiere Deinen künstlerischen Auftritt! –

Schickt einfach eine Mail mit Eurem Portfolio und schildert uns in ein paar Sätzen, warum gerade Ihr einer der neuen Künstler im YOURARTBEAT MARKET werden sollt.

Wir freuen uns über Bewerbungen von Künstlern aller Disziplinen und Einblicke in Eure Arbeiten!

Bewerbungen bitte bis zum 31. März 2018 an johanna@yourartbeat.de

MEHR INFORMATIONEN FINDEST DU HIER:

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Streifen auf der Fensterscheibe

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Publ. 11.20.2017

Streifen auf der Fensterscheibe, Contribution by Yvonne Michalik, Berlin
Akribisch zugeschnittene dünne Streifen, die sich zu einem Muster anordnen, überall sehe ich sie seit Neuestem in Berlin Mitte. Meistens sind sie an Fensterscheiben von nicht vermieteten Länden angebracht. Beim näheren Hinsehen zeigt sich, dass der oder die Künstlerin hier wohl lange und sehr überlegt gearbeitet hat. Jeder Strich ist präzise angebracht und genau fixiert. Das Ganze ergibt ein Muster von durchdachter Achtsamkeit. Zeit und Muse müssen hier drinstecken. Dem rhythmisch hektischen Leben in Berlin gibt diese Kunst eine neue Note. Still und fein ist sie, überraschend einfach und doch kompliziert, überall aufzufinden. Doch vor allem zeichnet sie sich durch eine eigene Handschrift aus.

Wer ist die oder der Künstler, der/die sich so viel Mühe macht und davon ausgeht, dass spätestens bei Vermietung oder Abriss ihr Kunstwerk erlischt? Keine Signatur, nichts. Erst beim Babette, einer vermieteten Kneipe an der Karl-Marx-Allee, sehe ich dieselbe Handschrift. Diesmal steht auch ein Name: Birgit Hölmer.

Ein kurzes Interview mit der Künstlerin:
Können Sie über sich und Ihre Kunstausbildung etwas einleitend sagen. Welche Kunstausbildung haben Sie und gibt es vorher Werke, die zu der Idee der Cuts führten?
Ich habe Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Münster von 1990 bis 1995 und 1995 bis 2000 freie Kunst an der Kunstakademie Münster bei dem Konzeptkünstler Timm Ulrichs studiert. Seit 2002 lebe ich in Berlin. Es gab schon ähnliche Arbeiten mit Strukturen, z.B. Meine Utopischen Objekte von 2003. Dabei presse ich Tonkugeln durch gemusterte Gardinenstoffe. Es entsteht eine plastische Version der Gardine. Wenn die Tonobjekte gebrannt werden, löst sich die Gardine auf.

Da ich immer stark vom Material ausgehe, sehen meine Arbeiten sehr unterschiedlich aus. Sie können gegenständlich oder auch abstrakt sein. So habe ich sehr lange mit Seife gearbeitet in all ihrer Materialbeschaffenheit. Es gab auch ein Relief aus Seife, welches einen Vorhang darstellt und neben einer realen Türsituation in den Raum eingebunden ist. Auf der befindet sich Seife an den Stellen, wo die dahinterliegenden hässlichen Häuser zu sehen wären.
Danach habe ich lange Material wie schwarze Bau-Fugenmasse und Bausilikonfarbgemisch durch schwarze somit transparente Gaze mit Hilfe von Fingern und Spritzen gesiebt, um ein dahinterliegendes Waldmotiv durchzupausen. Es sind Reliefs daraus entstanden. Dabei wird die Vorderseite zur Rückseite. Da lag ein Konzept zugrunde. Genaueres siehe mein Blog.

Also das Davor und Dahinter. Das ist auch Teil meiner permanenten Wasser -Licht-Projektion in Bergkamen. Es werden Brunnenmotive aus Europa durch das Wasser projiziert und man sieht das Motiv auf der anderen Seite.

Außerdem habe ich immer gezeichnet. Es gab vorher Waldzeichnungen (auch Vorlage für die Waldstücke aus Baufugenmasse), die ich Spiegelungen nenne. Spiegelungen spielen bei den CUTS ja auch eine große Rolle.

Wie definieren Sie Ihre Kunstwerke, die Sie an die Fensterscheiben kleben. Sie nennen Sie Cuts, aber sind es eher Bilder, Objekte oder Konzepte, die Sie hier ausstellen?
Die Cuts sind Hybride, nicht eindeutig Konzept, Bild oder Objekt, von allem etwas.
Bild oder Objekt; das ist unterschiedlich. Da die CUTS sehr variieren. Meistens sind sie eher partiell auf die Scheibe geklebt, dann sind sie eher objekthaft. Manchmal wird das ganze Schaufenster mit seinen Ausmaßen mit einbezogen. Dann sind es eher Bilder.
Oft entsteht das Bild auch erst in der Abbildung des CUTS mit seinen Spiegelungen als Foto.
Wie gesagt, es ist eine Mischung aus Konzept und Bildern oder Bildobjekten. Man hört ja nicht auf zu denken, wenn man handelt. Der Umraum spielt eine Rolle. Es gibt eine Bündelung von Innen und Außen auf der Glasfläche. Das interessiert mich. Man sieht den realen Innenraum und den Außenraum als Spiegelung. Außerdem ändere ich oft mein Vorgehen bei der künstlerischen Handlung und das flexible daran interessiert mich. Die Farben und Strukturen der Klebestreifenreste, welche es nur in begrenzter Anzahl gibt, regen mich an und inspirieren mich zu immer weiteren abstrakten Formen.
Ich empfinde das auch nicht als Ausstellung, sondern eher ein Sichtbarmachen meiner Handlung und des leerstehenden Raumes.
Zum Konzept gehören auch die Rahmenbedingungen, die ich mir stecke. Dass ich fast ausschließlich auf leerstehende Ladenlokale klebe und keinen Namen hinterlasse. Das ich im Außenraum arbeite und nicht artifiziell nur im Kunstkontext, das gefällt mir gut. Und die Arbeiten sind temporär.

Warum nennen Sie sie Cuts?
Das ist simpel. Ich nenne sie Cuts, da sie erstens geschnittene Reste sind und weil sie oft aussehen wie in die Scheibe geschnitten oder zerborstene Fensterscheiben. Vor allen Dingen die Kreisformen erinnern daran.

Wie sind sie auf die Idee gekommen, in der ganzen Stadt Fensterscheiben zu nutzten. Was war der Auslöser?
Ich wollte in den Raum gehen mit meinen Zeichnungen. Aber ich wollte mir auch treu bleiben mit meiner Zweidimensionalität. Da boten sich Fensterfronten an, wo sich der Umraum bündelt. Und ich wollte nicht im Atelier, sondern draußen arbeiten. Sozusagen als urbane Entsprechung zu meinen eher klassischen Waldzeichnungen im Freien, aber mit urbanem Material. Und als ich einen leerstehenden Eckladen bei mir im Kiez gesehen habe mit Spiegeln im Schaufenster, wo man die Klebestreifen auch von der Rückseite nur weiß sehen konnte, konnte ich nicht widerstehen.

Welche Materialien benutzen Sie und woher kommen sie?
Ich benutze Klebestreifenreste von einer Druckerei. Sticker werden aus Kostengründen auf ein Blatt gedruckt und dann beschnitten. Die Klebestreifen sind also Müll. Sie kosten mich nichts, nur die Zeit, die ich benötige. Sie werden nicht extra für die Kunst hergestellt. Auf die Idee kam ich durch meine Tochter, die Sticker für Alben gesammelt hat. Ich fand die Ränder viel schöner und habe sie erst mal behalten ohne zu wissen, was ich damit machen kann. Als ich dann in eine Druckerei in Berlin kam, sah ich die Schnittreste. Da hatte ich dann die Idee.

Wie entsteht ein Kunstwerk? Wie gehen Sie vor, wenn Sie ein neues Cut erarbeiten?
Wenn ich durch Berlin fahre, halte ich Ausschau nach neuen leerstehenden Ladenflächen. Ich habe die Klebestreifen im Auto gelagert. Auch eine Leiter habe ich dabei.
Wenn ich einen Raum entdecke, der mich anspricht, und der gut gelegen ist, suche ich mir entsprechend des Raumes Streifen heraus. Ich achte dabei auf Farbähnlichkeiten des Umraumes, ob der Hintergrund dunkel oder hell erscheint. Dann beginne ich einfach ohne Vorskizze. Habe natürlich im Kopf, was ich schon gemacht habe. Ich klebe die Streifen einzeln vor Ort. Da die Streifen aber immer unterschiedlich sind, gibt es jeden CUT nur einmal.
Ich starte mit einer Bildidee, die ich aber immer wieder verwerfe und variiere. Das macht mir Spaß. Ich werde in Gespräche verwickelt und abgelenkt, wieder ändert sich meine Vorgehensweise. Ich reagiere intuitiv auf meine Umwelt und bin Teil dessen.
Die Gespräche sind auch ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeiten. Oft wird mir etwas über den Raum erzählt oder ich werde gefragt, was für ein Laden hier entsteht oder die Leute erzählen, wo sie schon Cuts gesehen haben und freuen sich, mal ein Gesicht dazu zu sehen…

Wie wählen sie die Standorte aus?
Ich schaue, dass sich die CUTS nicht nur in einem Kiez befinden, sondern ich streue sie in ganz Berlin. So gibt es sie in Tempelhof, Mitte, Friedrichshain, Charlottenburg, Prenzlauer Berg, Wedding, Neukölln, Kreuzberg, Moabit. Meistens befinden sie sich in großen Einfahrtstraßen, wie Prenzlauer- und Schönhauser Allee, Leipziger Straße, Potsdamerstr., Kottbusser Damm …. am Alex, also mittendrin. Aber ich mag auch die stillen Seitenstraßen. Neukölln Böhmischer Platz mit einer tollen Atmosphäre. Irgendwie muss es funken zwischen mir und dem Raum.

Hatten sie schon Probleme mit Eigentümern oder Mietern?
Ja, Ärger hatte ich schon. Mehrmals wurde ich ertappt, denn ich arbeite tagsüber. Dann muss ich verhandeln. Mit der Hausverwaltung sprechen… Ich musste auch schon direkt CUTS entfernen. und man fragte mich, wie ich dazu komme, die Scheiben fremder Leute zu beschmieren. Am Anfang habe ich nachgefragt. Ein Immobilientyp hat gesagt, dass er seinen Chef fragen will, denn meine Arbeiten sähen interessant aus. Doch nach zwei Wochen hatte er den Chef angeblich nicht erreicht und würde sich nochmal melden. Als er das nicht tat, habe ich einfach begonnen. Nach 7 Wochen bekam ich eine böse Mail, ich solle sofort alles entfernen, sonst müsste ich die Kosten tragen… bis heute steht der Laden in der Potsdamer Straße leer und ist mit Plakaten beklebt. Meistens habe ich aber Glück und die Cuts sind eine Weile zu sehen.

Sind Sie enttäuscht, wenn manche Cuts verschwinden, wenn z.B. das Haus renoviert wird oder gar abgerissen?
Ja, manchmal bin ich schon etwas enttäuscht, wenn sie schnell entfernt werden. Ich hänge doch irgendwie an meinen Arbeiten. Aber das ist nur kurz. Wenn die CUTS längere Zeit zu sehen sind freu ich mich, bin ich aber auch froh, wenn sie wieder verschwinden und es neuen Raum zu suchen gilt. Das Temporäre gefällt mir gut, ist ja auch Teil des Konzepts. Mir bleiben ja die Fotos, denn ich dokumentiere die CUTS und archiviere damit auch den Ort Anschließend setze ich sie auf meinen Blog. http://birgithoelmer.blogspot.de/p/aktuell.html
Wenn ich jetzt durch Berlin fahre sehe ich die neuen veränderten, betriebsamen Orte oder wenn Gebäude verschwinden, wie z.B „Das Drive“ in in der Leipziger Strasse. Dann finde ich gut, dass es sie wirklich gab, die Auszeit mit den CUTS auf den Scheiben. Manchmal verschwinden aber auch Orte, wo es weh tut. Z.B. die Bar Babette in der Karl-Marx-Allee wird auch Opfer der Gentrifizierung. Sie muss im Oktober 2018 schließen, weil der Vertrag nicht mehr verlängert wird. Aber bis dahin gibt es da noch viel gute Kunst/ Kultur und alle 2 Monate einen neuen CUT an der Tür zu sehen.

Machen Sie das nur in Berlin oder auch an anderen Stadtorten?
Bisher arbeite ich hauptsächlich in Berlin, weil ich die meiste Zeit hier verbringe. Aber wenn ich eingeladen werde, klebe ich auch in anderen Städten und Ländern. Ich war gerade 4 Wochen in Gibraltar im Rahmen des Residency Exchange Gibraltar/Berlin von den Lichtenberg Studios. In Bayreuth hatte ich letztes Jahr ein Projekt. Doch ich habe Lust bekommen zu reisen, dann werde ich wohl immer meine Streifen dabeihaben.

Wie lange brauchen Sie für einen Cut?
Das ist unterschiedlich, aber in der Regel geht das doch recht schnell. 1 bis 4 Stunden ein Schaufenster, wenn es partiell ist. Bei größeren Cuts 2 Tage, manchmal jedoch eine Woche täglich ein paar Stunden, wenn ich das ganze Showcase mit allen Fenstern beklebe.

An was arbeiten sie zur Zeit?
Ich bin gerade aus Gibraltar zurückgekommen. Ich habe heute aber schon wieder Lust, einen CUT zu kleben. Im Moment verändert sich etwas. Ich reagiere auf vorgefundene Strukturen auf den Fensterscheiben wie z.B. Plakate, weiße Farbe, Folien und Klebestreifen von Innen…. siehe Gibraltar. Das möchte ich hier fortsetzen. Dann suche ich nach einer permanenten Variante, z.B. als Negativform der Streifen mit Spraylack auf Folien und ich will ein Heft oder Katalog veröffentlichen. Ich habe dafür das Recherchestipendium von Senat Berlin erhalten.

audiovisual cosmos project of THEDOTISBLACK

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Publ. 11.9.2017

THEDOTISBLACK PRESENTS AN AUDIOVISUAL UNIVERSE EXPERIENCE

Explore space, planets, and stars in a way, you probably never did before!

This project contains all kind of audiovisuals related to planets, stars and space exploration in general. All audiovisuals are made with code (Processing). The audio files are carefully researched – mostly original files that are available from NASA, ESA or any university or institute that conducts research projects in space. Each video contains an explicit description with audio references and hyperlinks. This series of audiovisuals is a long-term project and more visuals will be added with time and new interesting findings in space and beyond.

The platform behind this project calls thedotisblack and was created to explore generative drawings made with code, clearly defined: the programming language Processing. Founder of thedotisblack is David Mrugala, german architect, educator and professional that is currently living in Seoul, Korea.

This multidisciplinary concept combines natural science studies, sound analysis, digital visualization, and coding.

Not only the diverse backgrounds and influences are making this project unique, also the visual expression and aesthetic reflection abduct the viewer from reality and create a wonderful artistic just as scientific, allover experience.

 

Click here to find the whole youtube playlist – containing the Sound of Sun, Earth, Jupiter, Saturn and its rings, Uranus and Neptune.

Click here to visit the Tumblr website  or the facebook page from thedotisblack.

In addition, you –happily– have the possibility to buy artworks or other products of thedotisblack. You can find the shop (via society6) here.

Miet Pondrian: Wasserschaden?

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Publ. 10.23.2017


Am Freitag, dem 6. Oktober 2017 hat Kartenrecht im Kunstverein Neukölln die Ausstellung „Miet Pondrian: Wasserschaden?“ eröffnet.
50 Jahre nach Fluxus und 100 Jahre nach Dada startet der Kunstverein Neukölln mit Kartenrecht in seine neue Ausstellungsreihe „Überraschung!“. Die Reihe widmet sich dem Potenzial kooperativer Improvisation in der bildenden Kunst. Es geht um die Erweiterung individueller Vorgehensweisen und Inhalte durch die improvisierte künstlerische Arbeit im Team. Damit ist die Zeit reif für Miet Pondrian. Den Wasserschaden bekommt man gratis dazu – handfest, flüssig oder verdampft. Die Theosophie und der Kunstgott Mondrians winkt aus der Moderne hinterher, und der Moment im kartenrechten Machen dehnt sich in die Vertikale.
Noch zu sehen bis 5. November 2017.

spotlight on PATTY DIMO

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Publ. 10.17.2017

PATTY DIMO

Well-known artist in Honduras – Newcomer in Berlin

Patty Dimo is a young and cosmopolitan painter born and raised in Honduras. There she already is an established and well-known artist, exhibiting and selling her art work regularly; but nevertheless she left her home country and set off to Barcelona. There she did her master degree in arts and furthermore realized that she needs to go out and explore other countries in Europe as well as their colors. So the impulse for artistic development and the curiosity in new inspiration were finally bringing her to Berlin.

In Berlin she has the chance to develop her arts, to experiment with her skills, to grow and widen her genre, her style and artistic character.


PATTY DIMO – ARTS

Patty feels inspired by various influences from several artistic movements and was already experimenting with their different techniques and methods. But there is a common aspect you can find in each of her paintings –you could either call it the „magical Dimo’sche formula“, which means the conjunction of

 

Especially Dimo’s use of COLOR is a strong characteristic of her arts and effectuate a recognition value. The significance of color in art has also been a big matter for the young artist inside her master thesis that is called „The Attribute of Color is Expressive and Emotive“ and from this, Dimos first solo show was following. For her the color has both, a figurative and a symbolic role, that she use to transform perspectives; because inside her paintings she is creating a new abstract reality, composed by her own view of the world, her interpretation of things, as well as her personal experiences and emotions. Dimo is working with divergent subjects and themes concerning her painting’s concepts but her basic schema consists of picking a real object -that constitutes the connecting element to reality-, transform its usual background, put it into another context and let emerge a new version of the formerly main motive. Thereby she uses her sensitive cognition to capture mental & atmospherical layers, to identify little details, hidden aspects, as well as everything that hides behind the obvious and beyond the logical. All these impressions get expressed on the canvas and create -in combination with the objective element- a visual allover representation of a specific matter. For her, it is very important to convey a personal reflection on the nature of beauty, sublime elements of mortality and to reveal the diversity of interpretations in the sense of the emotional interlocking of these concepts.


PATTY DIMO – TROPICAL VEINS

Patty’s latest art work series bear the wonderful name „Tropical Veins“, in which she is not just interpreting the theme -tropical- in diverse ways but also visualising the different directions of life you can go through. Every single color, every single pattern, every line, shape, stripe or texture represent in its own measurement and intensity, a special emotion, a new experience, an accural of further views and perspectives on the world -or a general lately influence in lfe. The final art work shows a dynamic visualisation of a life process and tell a story about the development and growth of personality.


PATTY DIMO – EXHIBITING ARTIST at BERLINER LISTE

As a meaningful art work series „Tropical Veins“ was presented two weeks ago at Berliner Liste 2017 for the first time. In the middle of this huge art fair where one artist booth is following the other, Dimo’s 10 qm2 cabin -adorned with floral pattern and multicolored acrylic paintings- was a real eye catcher in contrast to all Berliner Liste exhibitors, which mostly depict a reduced style.

After this performance at Berliner Liste, Dimo still counts as a Newcomer in abstract painting but is now an official member of Berlin’s contemporary art society, as well. From my point of view she was the shining sun of the fair and I wish her all the best in the future.


ATTENTION !

Patty is currently looking for a gallery space to present a special project. The art work series „The Beauty of Dying“ isn’t just a very moving and personal series, it is also a philosophical confrontation with one of the most relevant topics of humans: Dying.

So if you are interested in exhibiting Patty Dimo’s artwork in your gallery or art space, get in touch with her by following this link or write an email to pattydimo@gmail.com.

Of course, Patty is also looking forward to further requests, offerings and interested persons!


MORE MEDIA of PATTY DIMO

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„KUNST, KOMMERZ UND KINDERKRIEGEN“

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Publ. 07.10.2017

-is the title of André Hennen’s book that discerns the different paths of life and working models (the permanent position, the freelance work and the foundation of an enterprise). The author also broaches the issues of private life, free time and starting a family, whereby he makes new cases and theses in the subject of modern work-life-balance.

„Kunst, Kommerz und Kinderkriegen“ is a mixture of guidebook, field report and entertaining work book. It also integrates philosophical approaches without getting too complicated or abstract and without loosing the connection or attention of the reader.

But in my opinion the most special thing about „Kunst, Kommerz und Kinderkriegen“ is the wonderful design, the high-value overall-arrangement and the way André Hennen is communicating his content. The illustrations and (info)graphics aren’t just illuminating and very understandable, they support the text and bring out the relevant statements. It is perfectly tailored to eye-minded and visual-thinking creatives!

CONTENT - Significant, Reflected and Accessible,

DESIGN - Appealing, Harmonious and Expedient

 

André Hennen is picking out the central themes of the current creative society and present generation. Themes and questions, everybody is dealing with and should think about... like

  • What is important for you as an creative individual?
  • What shall your future look like?
  • And which way of living do you want to focus?
  • What are your goals? And how can you reach them?
  • Which way is the best one to bring yourself to the market?

„Kunst, Kommerz und Kinderkriegen“ – RECOMMENDED!

Read an interview with André Hennen HERE

or have a look at the website of Verlag Hermann Schmidt

DUST – VR as a medium for contemporary dance

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Publ. 06.16.2017

I just found a new vvvv made artwork, a virtual reality experience in the sense of contemporary dance, called DUST. It is working on a construction of movable 3D recordings reflecting dance moves or ballet performances.

Through the VR headset the poeple can place themselves into the motion environment of the dancer. DUST-visitors have the possibility to stand next to the performer or they can even step inside them, DUST allows them to explore their flow and their dance moves from any perspective. An unique aspect of the DUST project is the visual transfer of dimensions: the dancer’s body and body movements, as well as thier environment, are reflected as particular particles. By this special visualisation the experience is getting more and more organic and conveys a very natural and human, nearly biological or physical impression and understanding to the audience.

In addition, this unique visual scenario gets complete and perfect by dint of audio effects, sound support and background music, that esecially was created for this presentation.
The inspiration and influence of earth’s consistence and physical structure are also reasons for the naming of this project: DUST.
They say this special experience of contemporary dance is not only building a deep emotional connection to humans’ origin, it sways the sense of time, space and movement, too. I think the following words of the two DUST-creators Mária Júdova and Andrej Boleslavsky express the potential and enrichment of this new „medium for contemporary dance“:

„As an improvisational tool, VR can inspire creative movements; as an educational tool, it can record choreography and encourage public engagement, and, for us, it is a tool for endless artistic expression.”

Walls

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Author:
Publ. 06.5.2017

Posted by Isabelle Franz,
Passing those walls in Barcelone and Berlin, I was wondering about their different purposes. Definitions like „a continuous vertical brick or stone structure that encloses or divides an area of land” or “a thing regarded as a protective or restrictive barrier” are coming up. – A barrier, something dividing one from the other, protecting what’s inside or maybe what’s outside. But what are they reflecting? Do they show me what they protect or what they face? Are they a mirror of what they face right now – or an image of what they had faced over time? Or may be they show me what people behind them want me to think. Sometimes they seem to melt with the outside, with no reference to what they were built for.